
Am 10.10.2026 konnten wir gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern aus ganz Baden-Württemberg, Interessiert*innen und Referent*innen das 40-jährige Jubiläum unseres Landesverbandes feiern.
Der Festakt begann mit den Grußworten von Frau Rebmann, Sozialministerium Stuttgart, und Frau Dr. Sußmann, Sozialbürgermeisterin der Stadt Stuttgart, die mit lobenden Worten die Bedeutung der Angehörigen und deren Vertretung durch einen starken Landesverband hervorhoben.
Es folgten, nach einem gemeinsamen Geburtstagslied, meisterhaft vom Publikum als Kanon nach nur einer Probe mit viel Vergnügen vorgetragen, Kurzreferate von Frau Vera Bork, Pflegedienstleitung in der ambulanten psychiatrischen Pflege, Frau Dr. Bettina Jäpel, Regionaldirektorin Donau Riss des ZfP Südwürttemberg, Frau Angelika Tinter, Geschäftsführerin des Landesverbandes Gemeindepsychiatrie BW, und Herrn Sven Reutner, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes BAD/RA.
Die Referent*innen haben sehr lebendig über ihre Erfahrungen und ihre Haltungen zu und mit uns Angehörigen berichtet. Dieses wurde vom Publikum honoriert und mit viel Beifall bedacht. Fragen und Anmerkungen durften für die spätere Diskussion notiert werden.
Eine Geburtstagstorte durfte nicht fehlen. Nachdem diese allseits bewundert werden konnte, wurde das Publikum zum Mittagessen in die Mensa der Freien Hochschule Stuttgart gebeten – mit der Aussicht auf ein köstliches Stück Kuchen danach. Die Stimmung war gelöst, und heiter plaudernd liefen unsere Gäste über das beeindruckende Gelände der Hochschule zurück zum Festsaal im Rudolf Steiner Haus.
Dann folgte der Höhepunkt der Veranstaltung mit dem Hauptreferat von Frau Dr. Esther Pauchard aus der Schweiz zum Thema: „Angehörige im Blick: Tue nichts für andere, was diese nicht selbst tun können“.
Das Referat war spannend, informativ und anregend. Das Publikum war für über eine Stunde völlig gefesselt von der lebendigen Präsentation und der Persönlichkeit von Frau Dr. Pauchard. Der Dank und die Anerkennung folgten mit stehenden Ovationen.
In der anschließenden Diskussion im innovativen Fishbowl-Format mit Beteiligung des Publikums wurde nochmals deutlich, welche Wirkung die Worte unserer Hauptreferentin erzeugen konnten.
Die Atmosphäre im Rudolf Steiner Haus und im Festsaal war sehr harmonisch, das Catering zuverlässig und solide, die Mitarbeiter*innen aufmerksam und bemüht. Alle hatten sich ausgesprochen wohlgefühlt. Es wurden neue Netzwerke geknüpft, Bekanntschaften geschlossen und gruppenübergreifend diskutiert.
Große Aufmerksamkeit bekam ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 09.10.2026 mit einem Interview eines Gruppenmitgliedes aus Württemberg und einem Hinweis auf das Jubiläum, der sehr positive Resonanz fand.
Die Veranstaltung wurde von uns aufgezeichnet und wird nach der Bearbeitung entsprechend veröffentlicht.
Wir danken allen Gästen und Mitwirkenden für diesen außergewöhnlichen und harmonischen Festtag!

Der Landesverband sucht ab sofort für seine Geschäftsstelle Unterstützung auf Honorarbasis für die folgenden Bereiche:
- Büromanagement
- Vorbereiten der Buchhaltung
- Öffentlichkeitsarbeit
Wir wünschen uns Menschen mit Ideen und viel Kreativität, pfiffigen Vorschlägen und Offenheit für ungewöhnliche Wege.
Wir bieten flexible und unabhängige Arbeitsmöglichkeiten mit viel gestalterischer Freiheit und Unterstützung.
Bewerbungen bitte an:
kontakt@lvbwapk.de

Eröffnung durch Minister Oliver Hildenbrand MdL,
Grußwort des Landesverbandes: Martin Ferlesch
Cleebronn: Am Sonntag, 13. September 2026, beteiligte sich der Erlebnispark Tripsdrill bereits zum zweiten Mal in dieser Saison an der Ermäßigungsaktion für Inhaber des Landesfamilienpasses, die an diesem Tag einen Rabatt auf den Eintrittspreis erhielten. In diesem Zusammenhang fand zusätzlich der Aktionstag „Helfen macht Freude“ statt, zu dem Oliver Hildenbrand MdL, Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Baden-Württemberg, persönlich vor Ort war. Dazu waren insgesamt 300 Personen aus Familien, die sich in herausfordernden Lebenssituationen zurechtfinden müssen, nach Tripsdrill eingeladen. Sie erlebten einen unbeschwerten Tag mit über 100 originellen Attraktionen im Erlebnispark und mehr als 60 Tierarten im Wildparadies.
Bereits zum 7. Mal setzte der Erlebnispark Tripsdrill mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit des Landes Baden-Württemberg den Aktionstag „Helfen macht Freude“ um. Damit wird die Familie als Fundament der Gesellschaft gewürdigt. Denn gerade dann, wenn Unterstützung gebraucht wird, ist die Familie unverzichtbar. Dieses Mal erfolgte die Zusammenarbeit mit dem Landesverband Baden-Württemberg der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V.
(LV BW ApK) und dem Kinderschutzbund Baden-Württemberg.
Der Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit Oliver Hildenbrand MdL kam persönlich in den Erlebnispark und begrüßte die Eltern und Kinder: „Familien, in denen ein Kind oder ein Elternteil psychisch erkrankt ist, tragen im Alltag oft eine Last, die von außen kaum sichtbar ist. Umso wichtiger sind Tage wie dieser, an dem genau diese Familien ein Zeichen der besonderen Anerkennung und Wertschätzung erhalten. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dieses Engagement gerne, denn Solidarität mit Familien in herausfordernden Lebenslagen ist eine Aufgabe der ganzen Gesellschaft und ein starkes Zeichen für unseren Zusammenhalt.“
Tripsdrill-Geschäftsführer Stefan Seipel betonte, dass Familien mit psychisch erkrankten Kindern immer wieder vor neuen herausfordernden Situationen stehen. „Ein gemeinsamer Tag, an dem die Sorgen für ein paar Stunden in den Hintergrund treten und die Familien einfach zusammen eine tolle Zeit erleben können – genau das möchten wir mit dem Aktionstag ‚Helfen macht Freude‘ ermöglichen. Seit seiner Gründung im Jahr 1929 ist Tripsdrill als Deutschlands erster Erlebnispark zu dem gewachsen, was er heute ist. Seitdem erleben Generationen von Besuchern hier unvergessliche Momente. Das liegt uns am Herzen.“

Psychische Gesundheit im Alter stärken – Wirksamkeit einer digitalen Gruppentherapie
Ein Projekt der Universität Siegen in Kooperation mit der Medical School Berlin.
VISION-AGE ist eine wissenschaftliche Studie, mit der die Wirksamkeit zweier
digital durchgeführter Gruppenprogramme untersucht wird. Die Gruppenprogramme
zielen darauf ab, depressive und ängstliche Symptome bei Menschen ab 68 Jahren
zu reduzieren und ihr psychisches Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.
Durch die Teilnahme an der Studie sollen ältere Menschen unterstützt werden,
ihr Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.
Die Teilnehmer:innen nehmen über einen Zeitraum von 20 Wochen an
Gruppensitzungen mit drei weiteren Personen teil. Die Gruppen werden von
erfahrenem Fachpersonal aus der Psychotherapie oder aus der Seniorenassistenz
angeleitet.
Die digitalen Gruppensitzungen dauern jeweils 100 Minuten inklusive Pause und
finden einmal wöchentlich statt. Ergänzend zum Gruppenprogramm finden vier
begleitende digitale Einzelkontakte mit der Gruppenleitung statt.
Interessierte finden auf
www.vision-age.de
weitere Informationen zur Teilnahme, zu den Voraussetzungen, einen kurzen
Depressionstest sowie weitere Materialien.











