Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe regelmäßig Teilnehmende,
mit der 35. Psychiatrischen Ethiktagung greifen wir ein Thema
auf, das derzeit in vielfältiger Weise und ganz unterschiedlichen
Zusammenhängen diskutiert wird: die Möglichkeiten und
Grenzen der digitalen Transformation. In diesem Fall natürlich
bezogen auf klinisch-therapeutische und pflegerische Aspekte,
aber auch auf die Frage nach Entstehung und Häufigkeit von
psychischen Erkrankungen. Überlegungen zur Sicherung der
Gesundheitsversorgung bei zunehmendem Fachkräftemangel
schließen den Themenkreis.
Wir versuchen, gemeinsam mit unseren Referent:innen und im
kollegialen Austausch mit Ihnen in den Workshops zu einer
vertieften Einschätzung der bereits etablierten digitalen
Behandlungsformen zu kommen, neue Ansätze aus der Robotik
einzuordnen, die Auswirkung all dieser Verfahren auf Beziehungsgestaltung
und Berufsbild der psychiatrisch Tätigen zu erfassen
– und ethisch zu bewerten.
Psychiatrische Versorgung bemüht sich um Menschen, steht
immer mitten im Leben, ist eingebunden in gesellschaftliche und
technische Entwicklungen und muss darin eine ethisch
reflektierte Handlungsweise finden.
Diesem Anspruch wollen wir uns miteinander bei dieser Tagung
stellen und laden Sie herzlich dazu ein!
Prof. Dr. Gerhard Längle Dr. Frank Schwärzler
Uwe Armbruster Dr. Hubertus Friederich
Ralf Aßfalg
Vor Ort
Vortrag
