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"Lebensfreude
zurückgewinnen",
ein Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörigen
von Dr. Gabi Pitschel-Walz,
Bibliographische Angaben:
psychologische Psychotherapeutin an der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie
der TU München,
Urban & Fischer Verlag, 2003,
ISBN 3-437-56440-4,
€ 19,95
Äussere
Aufmachung, Gliederung und
Schriftbild laden zum Lesen ein.
Auch erleichtern Tabellen und neue Grafiken
das Verstehen des Textes.
Mit ihrem Buch will die Autorin "Basiswissen über
Diagnose, über die bewährten Behandlungsverfahren
und die geeigneten Sebsthilfeangebote vermitteln und das
ist ihr gelungen.
Es ist ihr gelungen, weil sie seit Jahren in Informationssitzungen
(psychoedukativen Gruppen) eng mit Patienten und Angehörigen
zusammen arbeitet.
Gefreut hat mich im rein fachlichen Teil auf
Seite 34 -weitere wichtige Informationen zur Carbamazepin Behandlung
- der Kommentar: Carbamazepin kann die Wirkung der Antiba-bypille
abschwächen. Deshalb sollte auf andere Verhütungsmethoden
ausgewichen werden!
Es fehlt also auch nicht an sehr wichtigen Hinweisen,die in
der Praxis oft nicht angesprochen werden.
Auf
17 Seiten von 118 werden die Angehörigen angesprochen und
u. a. auf Beratungsmöglichkeiten hingewiesen. Wir werden
als mögliche Co-Therapeuten bezeichnet, was wir wohl nicht
sein wollen.
Wir wollen unterstützen und begleiten und als Partner im
therapeutischen Team respektiert werden.
Wer dieses Buch gelesen hat, bekommt für
diese Aufgabe mehr Sicherheit und reichlich Anregung.
Neu im Vergleich zu anderen Ratgebern sind
auch die Kapitel.
Welche Unterstützung bieten Selbsthilfe-gruppen?
Welche professionellen Hilfen gibt es?
Im
letzten Kapitel findet man Literaturempfehlungen und was mir
sehr imponierte: hilfreiche Adressen, die soweit ich sie kontrollieren
konnte, alle korrekt sind.
Ein Ratgeber für alle, die betroffen sind:
für den an einer Depression erkrankten Menschen, seine
Angehörigen und Freunde.
Empfehlenswert auch für Professionelle,
u. a. damit auch das trialogische Gespräch
(Seite 87, 3.Absatz) häufiger angeboten wird.
Ursula
Brand, Konstanz, 26. 07. 2003
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